Was kostet ein individueller Sanierungsfahrplan?

Die Kosten für einen iSFP hängen von Gebäudetyp, Größe und Komplexität ab. Für Wohngebäude wird ein erheblicher Teil der Beratungskosten durch ein Bundesprogramm bezuschusst – Ihr Eigenanteil ist deshalb deutlich niedriger als das Brutto-Honorar.

Wir geben Ihnen im kostenfreien Erstgespräch eine konkrete, transparente Kosteneinschätzung für Ihr Gebäude. Sie sehen vorher genau, welcher Eigenanteil auf Sie zukommt.

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Was beeinflusst die Kosten?

Der größte Hebel ist der Gebäudetyp: Ein Einfamilienhaus ist mit deutlich weniger Aufwand zu beraten als ein Mehrfamilienhaus mit komplexer Eigentümer- und Nutzungsstruktur. Auch der Zustand der Bestandsunterlagen spielt eine Rolle – fehlen Pläne oder Energiekennwerte, ist eine Bestandsaufnahme aufwändiger.

Hinzu kommen lokale Besonderheiten: denkmalgeschützte Gebäude erfordern Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde, was zusätzliche Beratungszeit bedeutet. WEG-Gebäude brauchen häufig eine beschlussfähige Aufbereitung der Ergebnisse für die Eigentümerversammlung.

Bundesförderung für die Beratung

Für die Erstellung des iSFP übernimmt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen substanziellen Teil der Beratungskosten. Die genaue Höhe richtet sich nach Gebäudetyp und aktueller Programmgestaltung. Wir prüfen im Erstgespräch, welche Förderung für Ihren konkreten Fall gilt, und übernehmen auf Wunsch die vollständige Antragstellung.

Erfahrungsgemäß deckt die Bundesförderung einen wesentlichen Teil des Honorars ab – Ihr verbleibender Eigenanteil ist gut planbar und transparent.

Was ist im iSFP-Honorar enthalten?

Unser iSFP-Honorar umfasst das ausführliche Erstgespräch, die Vor-Ort-Begehung mit Bestandsaufnahme, die energetische Bilanzierung Ihrer Immobilie, die Erstellung des standardisierten Berichts (Maßnahmenpakete + individueller Sanierungsfahrplan), eine Abschlussbesprechung sowie die Anmeldung des iSFP im Förderportal, sodass nachfolgende Maßnahmen den iSFP-Bonus erhalten können.

FAQ

Gibt es einen Eigenanteil bei der iSFP-Erstellung?
Ja. Auch wenn die Bundesförderung einen substanziellen Anteil übernimmt, verbleibt ein Eigenanteil. Dieser ist je nach Gebäudetyp unterschiedlich – wir nennen Ihnen die Spannweite im Erstgespräch transparent.
Was kostet ein iSFP für ein Einfamilienhaus?
Wir nennen Ihnen im Erstgespräch eine konkrete Brutto-Summe für Ihr Gebäude. Vom Brutto-Honorar wird die Bundesförderung abgezogen – Ihr Eigenanteil ist deshalb deutlich niedriger als die genannte Brutto-Summe.
Lohnen sich die Beratungskosten wirtschaftlich?
In der Regel ja. Der iSFP zeigt, in welcher Reihenfolge Maßnahmen den größten Effekt haben, und kann zusätzlich die Förderung nachfolgender Einzelmaßnahmen aufstocken. Beides macht den Eigenanteil für die Beratung typischerweise schnell wett.
Übernehmen Sie auch die Antragstellung der Beratungsförderung?
Ja. Auf Wunsch stellen wir den Antrag für die Beratungsförderung in Ihrem Namen und reichen den fertigen Bericht im Förderportal ein. So müssen Sie sich nicht selbst durch die Förderlogik arbeiten.
Gibt es Mehrkosten bei denkmalgeschützten Gebäuden?
Denkmalgeschützte Gebäude erfordern zusätzliche Abstimmung und damit etwas mehr Beratungszeit. Im Gegenzug bieten sie häufig steuerliche Vorteile bei der Sanierung – die Mehrkosten der Beratung können sich erfahrungsgemäß durch diese Vorteile relativieren.

Konkretes Angebot für Ihre Immobilie

Im kostenfreien Erstgespräch nennen wir Brutto-Honorar, Bundesförderung und Ihren Eigenanteil – transparent und verbindlich.