Beim Mehrfamilienhaus rechnet sich der Sanierungsfahrplan anders als beim Einfamilienhaus – größere Komplexität, aber auch größere Förderquoten. Wir erklären, wie sich die Kosten zusammensetzen und wann sich der iSFP wirklich lohnt.

Bei einem Einfamilienhaus läuft die Logik klar: ein Eigentümer, ein Gebäude, eine Entscheidung. Beim Mehrfamilienhaus (MFH) kommen Faktoren hinzu, die die Beratungstiefe – und damit den Aufwand – erheblich beeinflussen: mehrere Wohneinheiten, oft eine Eigentümergemeinschaft (WEG), unterschiedliche Heizkreise, Mischkalkulationen aus Eigennutzung und Vermietung. Das bedeutet: ein iSFP für ein MFH ist substanziell aufwendiger als für ein EFH – und das spiegelt sich auch in den Kosten wider.
Die Höhe der iSFP-Honorare richtet sich primär nach drei Faktoren:
Die zentrale Botschaft für MFH-Eigentümer und Investoren: Die BAFA-Förderung für die Erstellung eines iSFP ist bei Mehrfamilienhäusern besonders attraktiv, weil die maximalen Förderbeträge an die Zahl der Wohneinheiten gekoppelt sind. Das macht den Eigenanteil pro Wohneinheit oft überraschend gering.
⚠️ Konkrete Förderquoten ändern sich regelmäßig. Wir prüfen im Erstgespräch, welche aktuellen BAFA- und KfW-Programme für Ihren konkreten Bestand greifen und welche Eigenanteile zu erwarten sind. Aussagen Dritter zu pauschalen Prozentsätzen sind oft veraltet.
In der Praxis sehen wir vier Konstellationen, in denen der iSFP sich für MFH-Eigentümer fast immer rechnet:
1. Vor größeren Einzelmaßnahmen (Heizungstausch, Dachsanierung, Fassadendämmung): Der iSFP-Bonus oben drauf macht die Maßnahme deutlich günstiger. 2. Bei WEG-Beschlussvorbereitung: Der iSFP liefert die fachlich neutrale Entscheidungsgrundlage, die emotionale Diskussionen versachlicht. 3. Bei Bestandsportfolios (Investoren): Mehrere iSFP parallel ergeben einen strategischen Bestandsplan – sinnvoll für CapEx-Planung und ESG-Reporting. 4. Vor Verkauf oder Refinanzierung: Ein iSFP signalisiert dem Markt einen klaren Sanierungspfad und kann den Marktwert positiv beeinflussen.
Pauschale Aussagen verbieten sich – jedes MFH ist anders. Aber wir sind transparent: Im kostenfreien Erstgespräch besprechen wir die Eckdaten Ihres Gebäudes, schätzen den Beratungsaufwand realistisch ein und nennen einen verbindlichen Kostenrahmen. Inklusive Förderhinweisen.
Brauchen wir einen iSFP für jedes Gebäude separat? Bei Portfoliobesitz ja – jeder iSFP ist gebäudespezifisch. Wir können aber Bestände gebündelt bearbeiten und so Skalenvorteile in den Honoraren realisieren.
Was ist mit denkmalgeschützten MFH? Aufwendiger, aber förderfähig. Wir kombinieren iSFP-Logik mit denkmalrechtlichen Anforderungen und prüfen zusätzliche steuerliche Möglichkeiten.
Können wir den iSFP intern in der WEG erstellen? Nein. Der iSFP ist eine geförderte Beratungsleistung, die nur von gelisteten Energieberater:innen erstellt werden kann (dena-Expertenliste).
Wenn Sie für Ihr Mehrfamilienhaus einen iSFP planen oder bereits Sanierungsdruck spüren – sprechen Sie uns an. Im kostenfreien Erstgespräch klären wir Eckwerte, Förderoptionen und einen realistischen Zeit- und Kostenrahmen.
Vereinbaren Sie ein kostenfreies Erstgespräch. Wir schauen uns Ihre Situation an – persönlich und unverbindlich.
Kostenfreies Erstgespräch vereinbarenMarc Strassner ist Energieberater und selbst Immobilien-Investor. Er verbindet technisches Fachwissen mit kaufmännischem Denken – damit sich Sanierung für Sie lohnt.
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