Bauphysik

Sommerlicher Wärmeschutz

Definition

Der sommerliche Wärmeschutz nach GEG § 14 / DIN 4108-2 verhindert Überhitzung von Aufenthaltsräumen im Sommer. Nachweisverfahren: vereinfacht (Sonneneintragskennwerte) oder detailliert (Simulation nach DIN V 18599). Maßnahmen: außenliegender Sonnenschutz (FC-Wert < 0,3), Nachtlüftung, geringe Fensterflächenanteile Ost/West, hohe Speichermasse, Verschattung durch Vegetation. Bei Nichteinhaltung: Raumtemperaturen > 27 °C an > 10% der Jahresstunden = Unbehaglichkeit. Verpflichtend bei Neubau und wesentlichen Änderungen.

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