FKG München — Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude
Definition
Das Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude (FKG) der Landeshauptstadt München wurde 2017 eingeführt und wird vom Referat für Klima- und Umweltschutz verwaltet. Es richtet sich an private Eigentümer, Wohnungseigentümergemeinschaften, Unternehmen und Vereine im Stadtgebiet München. Gefördert werden energetische Sanierungsmaßnahmen, Heizungsmodernisierung mit erneuerbaren Energien, Photovoltaik, solarthermische Anlagen, Wärmepumpen, Anschluss an Wärmenetze, energetische Stadtsanierung und Quartiers-Lösungen. Die Antragslogik unterscheidet sich von der Bundesförderung: Anträge laufen über städtische Onlineformulare, die Bearbeitung erfolgt durch die Stadt München. Konditionen, Förderquoten und Maßnahmenkataloge werden regelmäßig angepasst — wir prüfen die aktuelle Programmrichtlinie bei jedem Antrag. Wichtigste Voraussetzung: Das Objekt muss im Stadtgebiet München liegen. Kumulierung mit Bundesförderungen wie BEG EM oder KfW 261 ist möglich, allerdings unter Beachtung der Kumulierungsregeln.
Wann wird der Begriff verwendet?
Das FKG ist der wichtigste lokale Förderhebel für Münchner Eigentümer und wird in der Praxis häufig übersehen, weil der Antragsweg getrennt von BEG/KfW läuft. Während Bundesförderungen bei BAFA und KfW liegen, läuft das FKG vollständig über die Stadt München. Wir bei enbe begleiten FKG-Anträge regelmäßig und integrieren das Programm in die Gesamt-Fördermittelstrategie. Wichtig ist die Reihenfolge: Anträge müssen vor Maßnahmenbeginn gestellt werden, und die Kombination mit Bundesprogrammen erfordert sorgfältige Planung, damit keine Doppelförderung entsteht. Aktuelle Programmstände und Konditionen entnehmen wir der jeweils geltenden Richtlinie der Landeshauptstadt München.
Beispiel
Verwandte Begriffe
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