BnD — Bestätigung nach Durchführung
Definition
Die Bestätigung nach Durchführung, kurz BnD, ist das fachtechnische Schlussdokument einer KfW-geförderten energetischen Sanierung oder eines klimafreundlichen Neubaus. Sie wird vom Energie-Effizienz-Experten ausgestellt, der zuvor auch die BzA verantwortet hat und auf der dena-Expertenliste eingetragen ist. Mit der BnD bestätigt der Experte, dass die im Förderantrag und in der BzA beantragten Maßnahmen vollständig, fachgerecht und in Übereinstimmung mit den technischen Mindestanforderungen der KfW umgesetzt wurden. Die BnD umfasst typischerweise Verwendungsnachweise wie Handwerkerrechnungen, technische Datenblätter, Foto-Dokumentation der Bauphasen, gegebenenfalls Messprotokolle (z.B. zum hydraulischen Abgleich) sowie eine abschließende energetische Berechnung. Erst mit Vorlage einer gültigen BnD bei der Hausbank und der KfW kann der Tilgungszuschuss oder die Auszahlung der Restförderung erfolgen. Die BnD ist damit der rechtsverbindliche Abschluss des Förderprozesses.
Wann wird der Begriff verwendet?
Die BnD kommt am Ende einer geförderten Maßnahme zum Einsatz, in der Regel nach Abnahme aller Gewerke. Sie ist Pflicht bei sämtlichen KfW-Programmen für Wohngebäude, die eine Baubegleitung durch einen Energie-Effizienz-Experten vorsehen. Ohne BnD wird die Förderung nicht ausgezahlt — eine reine Bauabnahme oder Schlussrechnung reicht nicht. Eigentümer sollten die Frist zur Einreichung beachten, die im Förderbescheid genannt ist. Häufig prüft die KfW die BnD stichprobenartig oder fordert ergänzende Nachweise nach.
Beispiel
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